Mitte Mai haben wir eine Zitterpappel (auch Espe genannt), Baum des Jahres 2026, gepflanzt.
Viele kennen den Ausdruck „Zittern wie Espenlaub". Schon ein leiser Wind reicht aus, damit ihre Blätter zu zittern und zu rauschen beginnen. So hat sie ihren Namen erhalten. Die Art kann sich gut an veränderte Bedingungen anpassen und ist widerstandsfähig. Dies ist durch die, im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Störungen, von großer Wichtigkeit.
Sie erreicht eine Wuchshöhe von meist 20 bis 35 Metern. Der Stamm erreicht einen Durchmesser bis zu einem Meter. In Mitteleuropa gehört die Espe zu den am schnellsten wachsenden Baumarten. Sie erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 100 Jahren. Die Zitterpappel ist eine der wichtigsten Futterpflanzen für zahlreiche heimische Schmetterlinge.
Wolfgang Deppe




